Chorleiter

Der Dirigent und Tenor Florian Cramer wurde 1978 in Besigheim geboren und begann seine musikalische Ausbildung bei den Stuttgarter Hymnuschorknaben und im Knabenchor capella vocalis unter Eckard Weyand.

Florian_Cramer_Profil

Er studierte an der Musikhochschule Freiburg zunächst Dirigieren bei Prof. Klaus Hövelmann und Prof. Hans Michael Beuerle (Diplom 2006), dann Gesang bei Prof. Reginaldo Pinheiro, Gesangsmethodik bei Prof. Bernd Göpfert und ist Mitglied im Institut für Musiktheater (Opernschule) bei Prof. Gerd Heinz und Prof. Alexander Schulin.

Wichtige Impulse verdankt er auch der Arbeit mit Dirigenten wie Winfried Toll, Wolfgang Schäfer, Hermann Max und Frieder Bernius.

Meisterkurse besuchte er bei Margreet Honig, René Jacobs, dem Hilliard-Ensemble und dem Liedbegleiter Helmut Deutsch.

Einstudierungen übernahm er unter anderem für die Camerata Vocale Freiburg, die Rheinische Kantorei und den Philharmonia Chor Stuttgart. Seit 2003 leitet er die Evangelische Studentenkantorei Freiburg; ein wesentlicher Aspekt seiner Tätigkeit als Chorleiter liegt dabei in der Stimmbildung und gesanglichen Entwicklung der ihm anvertrauten Stimmen. Er hat anspruchsvolle a-capella-Programme und Bachs Johannes- und Matthäuspassion, Händels Messiah, den Schwanengesang von Heinrich Schütz, die Marienvesper von Claudio Monteverdi und Mendelssohns Oratorium Paulus zur Aufführung gebracht. Dabei waren das „Ars-Viva-Ensemble“ für die Musik des Spätbarock und der Romantik und das renommierte Frühbarockensemble „Les cornets noirs“ instrumentaler Partner der Studentenkantorei.

Im Sommer 2010 hat Florian Cramer die Nachfolge von Prof. Martin Schmidt als künstlerischer Leiter des Neuen Basler Kammerchores übernommen.

Neben seiner Mitwirkung bei Opernproduktionen des Instituts für Musiktheater der MH Freiburg (Monostatos & Erster Geharnischter in Mozarts „Zauberflöte“ im Sommer 2008, Major Murgatroyd in Gilbert & Sullivans „Patience 2009) liegt sein Schwerpunkt in den Evangelistenpartien Bachs. Auch die Tenorpartien in den Oratorien Händels, Mendelssohns, Monteverdis und in Mozarts Requiem gehören zu seinem Repertoire. Er konzertierte in Deutschland sowie in der Schweiz, in den Niederlanden, in Frankreich, Belgien, Italien, Brasilien, Kanada, Japan und Südkorea.